Allein oder zu zweit: Wie schlafen wir am besten?

Laut, aufwühlend und nie allein – so lieben wir Heimspiele im Olympiastadion. Beim Einschlafen kann Gesellschaft jedoch schnell störend sein. Gilt das auch im Trainingslager unserer Bubis? Oder führt Zweisamkeit sogar zu mehr Erholung?

Sommer, Sonne und Erholung verbinden wir wohl alle mit Urlaub. Als sich unsere Bubis der U14, U15 und U16 ins Sommertrainingslager nach Polen aufgemacht haben, reisten sie zwar in die Ferne, aber ein Urlaub sollte das nicht werden. Die Tage mit intensiven Trainingseinheiten und Teambuilding-Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung auf die kommende Saison unseres Nachwuchses. Die Spieler gehen körperlich an ihre Grenzen. Erholung wird es für sie aber natürlich trotzdem geben – vor allem in Form von Regeneration und Schlaf.

Von der richtigen Liegeposition bis zum perfekten Powernap gibt es in der Welt des erholsamen Schlafs fast so viele Regeln und Fragen wie im Fußball. Wenig Licht im Schlafzimmer fördert die Nachtruhe – und still soll es möglichst auch sein. Eine der großen Fragen lautet aber: Besser allein oder zu zweit? Immerhin können zwischen Kuscheln und Schnarchen manchmal nur Sekunden liegen. Forschende wollen eine Antwort gefunden haben.

Empfehlung: Zweisam-Schlaf

Laut Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-amerikanischen University of Arizona haben Erwachsene einen erholsameren Schlaf, wenn sie zu zweit im Bett liegen. Die gemeinsame Bettruhe wirke sich nicht nur positiv auf den Schlafrhythmus aus, sondern auch auf das mentale Befinden, schreibt das Team im Fachjournal „Sleep“. So schlummerten die Schläferinnen und Schläfer mit Partnerinnen und Partner insgesamt länger, fühlten sich weniger müde, hatten ein niedrigeres Risiko, an Schlafapnoe oder Schlaflosigkeit zu leiden und wiesen auch niedrigere Depressions-, Angst- und Stresswerte auf.

Auch ein deutsch-dänisches Team von Forschenden des Universitätsklinikums in Kiel kam zu einem ähnlichen Schluss, als es in einem Schlaflabor zwölf junge Paare untersuchte, die mal zusammen und mal allein schliefen. Das Team stellte fest, dass bei gemeinsam schlafenden Paaren die Traumschlafphasen länger und ungestörter waren als bei einzeln Schlafenden.

Unsere Bubis teilen sich im Trainingslager Doppelzimmer

Auf das Trainingslager unserer jungen Spreeathener lassen sich diese Erkenntnisse zumindest eingeschränkt übertragen: Im Gegensatz zu den Profis sind die Spieler zwar noch nicht erwachsen, dafür dürfen sich jeweils zwei Nachwuchskicker ein Doppelzimmer teilen. Wir haben unsere U14-Teamleiterin Monica Harzheim zu dem Thema befragt. Welche Vorteile hat es für jungen Talente, wenn sie zu zweit im Zimmer schlafen? Und wann ist eigentlich Nachtruhe? Im Video gibt’s die Antworten:

Dabei weiß eigentlich jeder im Trainingslager, dass Schlaf wahrscheinlich für niemanden ein größeres Problem sein sollte: Nach den intensiven Einheiten über den Tag, in denen alle hellwach sein müssen, fallen die meisten Spieler am Abend völlig erschöpft ins Bett. Und falls nicht: Hier sind fünf Tipps unserer blau-weißen Experten, die jeder im Trainingslager der Fußball-Akademie als Schlafrezept an die Hand bekommt.
 

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