Alles cremig? So geht Sonnenschutz richtig!

Im Sommervorbereitungscamp spielt das Abwehrverhalten eine große Rolle im Trainingsplan. Das gilt auch für die Haut unserer Hertha-Bubis: Die Einheiten in der prallen Sonne sind nicht nur für die Kondition eine Herausforderung – ohne den richtigen Sonnenschutz droht das Trainingsaus.

Sommer, Sonne, Trainingslager – Sonnenbrand? Wer an einem heißen Tag schon einmal vergessen hat, die Haut mit Sonnencreme zu versorgen, weiß genau: Wenn die Haut erst einmal gerötet ist, spannt und brennt, ist an schmerzfreie Bewegung kaum zu denken.

Sonnenbrand ist für unsere Nachwuchskicker gleich mehrfach unangenehm: Mit etwas Pech verpassen sie wichtige Trainingseinheiten, denn je nach Schwere des Sonnenbrands kann es einige Tage bis mehrere Wochen dauern, bis dieser abgeheilt ist. Wichtiger sind jedoch die möglichen Spätfolgen, denn Sonnenbrand zählt zu den großen Risikofaktoren für Hautkrebs. Unser Gesundheitspartner AOK Nordost übernimmt übrigens bereits für Erwachsene ab 18 Jahren die Kosten für ein Hautkrebsscreening. Zu guter Letzt weiß jeder Herthaner, dass Rot ganz sicher nicht zu den Vereinsfarben zählt ...

Crashkurs: Richtig eincremen gegen Sonnenbrand

  1. Die Eigenschutzzeit der Haut kennen: Je heller deine Haut, desto empfindlicher reagiert sie auf die UV-Strahlung der Sonne. Bei dem in Europa „gängigen“ Hauttyp macht die Abwehr bereits nach 10 bis 20 Minuten schlapp. Danach droht ein Sonnenbrand – wenn du dich nicht eincremst. Bei sehr dunkler Haut hast du von Natur aus Glück: Sie kann sich bis zu 90 Minuten selbst schützen. Hier findest du alle Hauttypen samt Eigenschutzzeit.
     
  2. Den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) wählen: Sonnencreme verlängert die Eigenschutzzeit deiner Haut. Je höher der LSF, desto länger hält die Abwehrreihe durch. Die Faustformel ist recht einfach: Multipliziere die Eigenschutzzeit deines Hauttyps mit dem Lichtschutzfaktor. So lange ist die Haut vor der aggressiven UVB-Strahlung geschützt. Beispiel: 15 min. x 30 (LSF) = 450 Minuten. Das entspricht 7,5 Stunden.
     
  3. Nachcremen, nachcremen, nachcremen: Eine starke Grätsche gewinnt noch lange kein Spiel. So ist es auch beim Sonnenschutz. Damit dieser anhält, musst du immer wieder nachcremen. Denn intensive Trainingseinheiten sorgen für ordentlich Reibung – an der Kleidung, auf dem Rasen oder an Sportgeräten. So wird die schützende Sonnencremeschicht nach und nach abgetragen. Deswegen mindestens alle zwei Stunden nachcremen – bei schweißtreibenden Einheiten besser noch häufiger. Denn Schweiß verstärkt den Vorgang genauso wie ein Sprung ins kühle Nass.
     

Dr. med Johannes Buitenhuis über Sonnenschutz im Akademie-Trainingslager

Fakten & Tipps für einen effektiven Sonnenschutz

Für einen gebräunten Sommerlook musst du nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens bzw. des Olympiastadions stehen: Weil das Sonnenlicht an allen Oberflächen reflektiert wird, bräunt die Haut auch im Schatten – nur eben deutlich schonender. Sonnencreme solltest du dennoch auftragen.

Apropos Reflektionen: Diese sind am Wasser besonders stark. Am Meer oder mit dem SUP Board auf dem Wannsee gerät die Abwehr deiner Haut deshalb sehr viel schneller ins Schwimmen. Greif hier also besser zu einem höheren Lichtschutzfaktor.

Blau-weiß wie der Himmel über Berlin – das sind unsere Farben. Aber Vorsicht: Wolken schützen nur bedingt vor Sonnenbrand. Leichte Wolken lassen immer noch rund 90 Prozent der UV-Strahlen durch und du solltest nicht auf Sonnenschutz verzichten.

Ob Zweikampf oder Kopfball – mit einem Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist beides ziemlich schmerzhaft. Und die Kopfhaut vergessen die meisten beim Eincremen. Bei vollem Haar nicht unbedingt ein Problem. Wer aber einen Scheitel trägt, sollte die Haut mit ein paar Tupfern Sonnencreme vorsorgen.

Tattoos vor Sonnenbrand schützen

Ob Profis, Amateure oder Nachwuchs: Immer häufiger schmücken Tattoos die Haut der Kicker. Direkt nach dem Stechen reagiert die Haut besonders empfindlich auf UV-Strahlen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, solltest du deine frischgestochene Tätowierung sechs bis acht Wochen keiner direkten Sonnenstrahlung aussetzen. Am besten also immer Hose oder Shirt drüber tragen. Ist das Tattoo ausgeheilt, bleibt die Haut hier trotzdem weiterhin empfindlich. Entscheide dich bei diesen Hautpartien deshalb grundsätzlich für einen höheren Lichtschutzfaktor (LSF 30 bis 50), damit die Haut gesund bleibt und die Farben lange frisch aussehen.

After Sun: Gönn deiner Haut den Ehrentreffer

Manchmal ist ein Spiel einfach zum Vergessen und der Gegner schenkt dir ordentlich einen ein. Falls du einmal die Sonnencreme vergisst und ein Sonnenbrand dich quält, dann denk daran, dass du deiner Haut immer noch zum „Ehrentreffer“ verhelfen kannst: After Sun-Produkte haben einen kühlenden Effekt und enthalten häufig Inhaltsstoffe, die den Schmerz lindern und die Regeneration der Haut fördern. Danach geht‘s dann mit geordneter Abwehr ins nächste Spiel.

Noch mehr Infos zum Thema Sonnenschutz findest du hier.

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