Ante Covic: Einmal abschalten, bitte!

Verkehr, Baustellen, Partys, Kultur – und natürlich die hochemotionalen Spieltage mit unserer Alten Dame: Berlin macht es uns nicht leicht, zwischendurch einfach mal abzuschalten. Dabei bietet unsere Hauptstadt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Als gebürtiger Berliner stellt Ante Čović diesbezüglich genau den richtigen Ansprechpartner dar. „Den Kopf freizubekommen ist sehr wichtig für uns alle“, betont der Trainer unserer U23.

Warum Stress nicht für alle gleich ist

Welche Situationen wir als stressig und damit unangenehm empfinden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auslöser oder sogenannte Stressoren können beispielsweise Zeitdruck, Störungen oder soziale Konflikte sein. Ob diese Stressoren aber tatsächlich Belastungen auslösen, hängt von der ganz persönlichen Bewertung ab. Während die einen bei 35 Grad über die Hitze stöhnen, gehen andere voller Freude ins Freibad – gleicher Störfaktor, aber eine unterschiedliche Bewertung.

Diese drei Ansätze helfen bei Stress

Zur Stressbewältigung eignen sich drei Hilfestellungen besonders gut. Wir zeigen euch, wie ihr diese bei Terminstress im Alltag nutzen könnt:

  • 1. Stressoren abbauen: Arbeit an Kolleginnen und Kollegen delegieren, um die verbleibenden Aufgaben konzentriert und ohne Stress zu erledigen.
     
  • 2. Stressoren neu bewerten: Ansprüche an sich selbst herabsetzen und so den Stresslevel reduzieren – es muss nicht alles perfekt sein.
     
  • 3. Stressoren beeinflussen: Durch Weiterbildung überfordernde Situationen vermeiden und regelmäßig für Regeneration sorgen, um den Kopf frei für neue Herausforderungen zu bekommen.


Raus aus der Fußball-Blase!

Um psychische Überbeanspruchung zu vermeiden, ist es für unseren Ex-Profi besonders wichtig, sich regelmäßig abseits des Fußball-Alltags zu erden: „Ich glaube, wir befinden uns in einer Blase. Mir tut es immer sehr gut, mich mit Menschen zu umgeben, die nicht aus dem Fußball kommen.” Eine Bubble, die in verschieden starker Ausprägung überall vorkommt - ganz gleich welchen Job Menschen ausüben, wo sie leben, oder wie sie sozial gestellt sind.

Čović, der insgesamt 247 Pflichtspiele für die erste und zweite Mannschaft unseres Clubs bestritten hat, erklärt weiter: „In erster Linie hilft mir meine Familie total, dass ich abschalten kann“. Tatsächlich können uns außenstehende Personen am besten dabei unterstützen, Anstrengungen und Emotionen aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten, neu zu bewerten und vielleicht auch Prioritäten zu verschieben oder alternative Lösungsansätze zu entdecken. Mit folgendem Rezept gelingt es dem 46-Jährigen besonders gut, seinen Kopf freizubekommen: “Um vom Fußball abzuschalten, ist mir ein Mix aus Familie, Sport und Gesprächen mit Menschen sehr wichtig”, so der frühere Mittelfeldspieler.

Ante Čović bei der Arbeit auf dem Trainingsplatz mit unserer U23

Wo Čović in Berlin kulinarisch abschaltet

Außerdem können Hobbys helfen, um auf andere Gedanken zu kommen. Diese fungieren ebenso wie Vertrauenspersonen als eine Form von Komfortzone oder Safe-Space. Dabei ist es erst einmal völlig egal, was für eine Beschäftigung das ist: Lesen, Modellbau, Kochen oder zum Fußball ins Stadion gehen…

Čović steht zwar weniger selbst in der Küche, dafür liebt er kulinarische Erlebnisse im Allgemeinen – und dazu gehört auch eine Kneipe: „Ich gehe mit meinen Kumpels gerne ‚Zum Hecht‘, in dem urigen Lokal treffe ich auf viele Herthanerinnen und Herthaner. Denn es ist mir auch wichtig zu hören, was die Fans so denken.” Nach einem emotionalen Spieltag genießt der Übungsleiter außerdem die reichhaltigen und internationalen Angebote Spreeathens, um sich vom Alltag abzulenken: „Ich bin gerne in Charlottenburg in der Kantstraße, probiere viel Neues aus und genießen die kulinarische Vielfalt in Berlin.“ Manchmal sind es aber auch die einfachen Dinge, die das Stresslevel senken. „Dann fahre ich nach Kreuzberg zu Curry 36”, verrät der Kroate. Ja, ab und zu darf es eben auch mal eine Currywurst sein!

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