Auflösung AOK-Heimspiel-Check: Der Einwurf

Beim letzten AOK-Heimspielcheck haben wir euch gefragt, wie viele Einwürfe die Herthaner gegen Paderborn werfen. Die Antwort hat selbst uns überrascht: Unglaubliche 20 Mal ging der Ball zurück ins Spiel. 

Wer es schon mal selbst versucht hat, weiß: So einfach ist das gar nicht mit dem perfekten Einwurf. Denn diese Bewegung erfordert ein komplexes Zusammenspiel von Armen, Schultergürtel, Schlüsselbein, Schulterblatt und Brustkorb. Nur wenn alle diese Akteure zusammen agieren, kann maximale Wirkung und Reichweite beim Spiel erreicht werden. Es zählt also nicht einzig die Kraft in den Armen – auch die Flugbahn, der Schwung, die Körperspannung, der flüssige Ablauf und der zusätzliche Einsatz der Hände sind ausschlaggebend für den Top-Einwurf. Aber wie gelingt der?

Der Spieler wirft den Ball von der Seitenlinie ein.

Zunächst ist wichtig zu verstehen, dass unser oberes Muskelsystem bis hinunter zum Becken vernetzt ist. Eigentlich ist es dafür angelegt, dass wir uns von Baum zu Baum hangeln können. In den Bäumen sind allerdings die wenigsten von uns noch regelmäßig unterwegs, weswegen häufig die komplette Muskelpartie verkrampft. Aus diesem Grund ist ein gut trainierter und lockerer Schulterbereich die erste Voraussetzung für einen geschmeidigen Einwurf. 

Dazu gilt es noch einige Regeln zu beachten: Der Ball muss mit beiden Händen geworfen werden, der Spieler muss hinter der Linie stehen und der Ball muss in einer Bewegung von hinter dem Kopf aufs Spielfeld geworfen werden.

Unsere Expertentipps für den optimalen Wurf:

1. Die erfolgreichsten Einwürfe haben eine flache Flugkurve von 30 bis 35 Grad. 

2. Mit ein bisschen Anlauf hat der Ball mehr Schwung und fliegt weiter. 

3. Durch einen leichten Rückwärtsdrall fliegt der Ball weiter.