Bleibt geschmeidig mit diesen Dehnübungen

In den Sommertrainingslagern kommen unsere Herthaner regelmäßig ins Schwitzen. Athletikcoach Markus Hödl verrät, wie sich die Profis auf ihre Einheiten und Spiele optimal vorbereiten.

Für einen erfolgreichen Start in die Saison 2022/23 setzt unser Cheftrainer Sandro Schwarz in den Trainingslagern ein besonderes Augenmerk auf die Athletik seiner Jungs. Kraftraubende Einheiten allein machen sie allerdings weder stärker noch schneller. Nur in Kombination mit richtig gesteuerten Regenerationsphasen steigert der Körper seine Leistungsfähigkeit. Ein wichtiger Bestandteil sind hierbei die passenden Dehnübungen. Wie die aussehen und wie ihr sie nachmachen könnt, zeigen euch unsere Herthaner weiter unten im Video.

Doch bevor es losgeht, gibt es noch ein bisschen Theorie – quasi eine kurze Ansprache an der Taktiktafel. In der Sportwissenschaft stellte sich lange Zeit die Gretchen-Frage, wann denn der richtige Zeitpunkt für das Dehnen sei – hier gibt es die Hertha-Antwort: Stretching vor dem Training ist empfehlenswert, nach dem Training ist es aber nicht weniger wichtig.

Worauf ihr beim Dehnen vor dem Sport achten solltet

Grundsätzlich gilt: Ein kalter Muskel ist verletzungsanfälliger. Daher ist lockeres Aufwärmen vor dem Dehnen sehr zu empfehlen. Die Sportart bestimmt, wie intensiv ihr euch vor dem eigentlichen Training dehnen solltet: Je mehr Mobilität ihr eurem Körper abverlangt, desto intensiver darf die Session sein – etwa beim Turnen, Ballett, Hürdenlaufen oder vielen Kampfsportarten. Beim Fußball steht beispielsweise die Maximalkraft im Fokus. Zu intensives Stretching kann dann nicht nur für fehlende Muskelspannung sorgen, sondern unter bestimmten Umständen auch die Verletzungsanfälligkeit erhöhen, weil ihr schneller umknickt.
 

Davie Selke hat Spaß bei einer Dehn-Session im Trainingslager in Kienbaum.

Davie Selke hat Spaß bei einer Dehn-Session im Trainingslager in Kienbaum.

Auch unser Athletikcoach Markus Hödl ist ein großer Befürworter des Dehnens. „Nicht nur im Leistungs-, sondern auch im Gesundheitssport sollte Dehnen eine große Rolle spielen. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wir nutzen zur Vorbereitung ausschließlich das dynamische Dehnen, um den Bewegungsapparat auf die funktionellen Bewegungen einzustimmen, Gelenkswinkel dementsprechend auszuweiten und danach dann auch wirklich beweglich, elastisch sowie dynamisch zu sein“, erklärt der 37-Jährige. Der Österreicher rät unterdessen dringend vom Stretching nach einem intensiven Krafttraining ab. „Dadurch wird der Muskelkater intensiviert, beziehungsweise kann der Muskel so auch noch größere Schäden davon tragen“, sagt der Experte.

Dehnen wie die Profis: Acht Übungen zum Nachmachen

Im Video stellen euch Hödl und unsere Spreeathener acht Dehnübungen vor, mit denen ihr genauso schön geschmeidig bleibt wie unsere Blau-Weißen im Trainingslager. Denn es reicht ja, dass die Spannung vor der neuen Saison steigt, dann darf der Körper ruhig entspannt sein.

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