Die richtige Position: Auch beim Einschlafen wichtig

Nicht nur auf dem Platz hat jeder Herthaner seine bevorzugte Position – auch beim Einschlafen gibt es Vorlieben. Seid ihr Seitenschläfer? Liegt ihr auf dem Rücken, oder lieber auf dem Bauch? Und was bedeutet das für den Schlaf?

In den Sommertrainingslagern erwartet die Schützlinge von Chefcoach Sandro Schwarz ein schweißtreibendes Trainingsprogramm. Damit die Leistung unserer Blau-Weißen bis zum Saisonstart in der Bundesliga bei 100 Prozent liegt, sind die Regenerationsphasen im Anschluss an die Einheiten mindestens genauso wichtig. Ein wichtiger Bestandteil davon ist ein erholsamer Schlaf.

Vorm Einschlafen: Was ist eure Stammposition?

Ein gutes Positionsspiel unserer Spreeathener entscheidet nicht nur über Sieg und Niederlage auf dem Platz, sondern vor dem Einschlafen auch darüber, wie erholt wir am nächsten Tag aufwachen. Jeder kennt sicher diese drei Stammpositionen:

  1. Seitenschläfer (rund 65 bis 80 Prozent aller Erwachsenen)
  2. Rückenschläfer (rund 20 bis 30 Prozent aller Erwachsenen)
  3. Bauchschläfer (rund 5 bis 10 Prozent aller Erwachsenen)


U19-Physiotherapeut Jürgen Lange über die Vor- und Nachteile der Schlafpositionen

Schlafpositionen im Check


1. Seitenschläfer: Links oder rechts macht einen Unterschied

Die beliebteste Schlafposition gilt unter Schlafforschern auch als die gesündeste. Der Grund dafür ist, dass Rücken und Wirbelsäule im Schlaf entlastet werden. Ideal, um am nächsten Tag im Trainingslager wieder Vollgas zu geben oder ohne Rückenprobleme die Schulbank zu drücken. Wusstet ihr schon? Während im Flügelspiel von Hertha BSC beide Seiten gleich gut besetzt sein sollten, ist für Seitenschläfer aus anatomischer Sicht die linke Seite die bessere Wahl: Das Herz braucht dann weniger Kraft, um das Blut durch die Hauptschlagader zu pumpen und wird so geschont. Außerdem gelangt Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre, was bei Sodbrennen und Magenproblemen von Vorteil ist.

2. Rückenschläfer: Schnarcher aufgepasst!

Vor dem Torschuss gefürchtet – beim Einschlafen gesund für Schultern und Wirbelsäule: die Rückenlage. Sie sorgt dafür, dass sich unser Körpergewicht gleichmäßig auf der Matratze verteilt. Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Verspannungen und Gelenkschmerzen haben noch geringere Chancen als in Seitenlage. Weil sich allerdings auch die Zunge entspannt, leicht nach hinten rutscht und den Rachen etwas verengt, ist die Schnarchgefahr besonders groß. Wer ohnehin zum Schnarchen neigt und der Partnerin oder dem Partner nicht den Schlaf rauben will, sollte über einen Positionswechsel auf die linke Seite nachdenken.

3. Bauchschläfer: Nacht für Nacht ein Belastungstest für den Körper

Es kommt nicht von ungefähr, dass bei den Schlafpositionen der Anteil an Bauchschläfern am geringsten ist. Die Wirbelsäule kann nicht in ihrer natürlichen Position entspannen und auch Gelenke und Muskeln werden übermäßig belastet. Besonders beansprucht werden Nacken- und Halsmuskulatur, wenn wir den Kopf zur Seite drehen, um besser atmen zu können. Wenn es nach unserem U19-Physiotherapeuten Jürgen Lange ginge, würde er diese Position am besten gar nicht besetzen.

Wie man sich bettet, so liegt man … meist nicht lange

Laut Schlafexperten wechseln wir bis zu 60-mal in der Nacht die Schlafposition. Zudem verbringen wir rund 40 Prozent des Schlafs auf dem Rücken liegend – und das völlig unabhängig davon, in welcher Schlafposition wir eingeschlafen sind.

Wer ohne Beschwerden in seiner Lieblingsschlafposition einschläft und am nächsten Morgen erholt wieder aufwacht, sollte die Theorie am besten links liegen lassen und einfach ohne viele Gedanken schlafen gehen. Bei Rückenschmerzen, Verspannungen und Schnarchen kann es sich aber durchaus lohnen, beim Einschlafen eine neue Position einzustudieren.

Ihr seid morgens immer müde? Aber abends seid ihr wach!

Ihr habt alles ausprobiert und fühlt euch trotzdem gerädert und unausgeschlafen? Dann liegt das vielleicht auch nicht an der Schlafposition. Schlafdauer, Lichtquellen, Ernährung, Temperatur oder Lautstärke haben Einfluss auf unseren Schlaf – hier findet ihr fünf weitere Tipps, die unsere blau-weißen Experten auch dem Team als Schlafrezept im Trainingslager an die Hand geben.

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