Fußballerwehwehchen Teil 1

Wo treten Muskelfaserrisse häufig aus?

Die meisten Muskelfaserrisse entstehen im Oberschenkel vorne oder hinten.

Wobei treten Muskelfaserrisse auf?

Häufig sind es Sprints oder das Phänomen des „langen Schrittes“. Muskelfaserrisse können sowohl bei einer zu starken Kontraktion des Muskels als auch bei der Überdehung auftreten, wenn ein Spieler versucht noch an einen Ball heranzukommen. Bei dieser Aktion wird eher der hintere Teil verletzt. Im vorderen Bereich entstehen Muskelfaserrisse eher beim Schießen oder Sprinten.

Wie macht sich so ein Muskelfaserriss bemerkbar?

Durch Schmerzen. Häufig ist es ein akut einsetzender, stechender Schmerz. Es kann sein, dass sich ein blauer Fleck bildet. Dies hängt jedoch von der Tiefe der Verletzung ab. Ist sie eher oberflächlich tritt häufig ein Hämatom auf.

Wie gravierend ist so ein Muskelfaserriss?

Ein normaler Muskelfaserriss ohne Komplikationen ist eine häufige Verletzung. In der Regel sind die Spieler relativ schnell wieder fit.

Wie wird er behandelt?

Wenn der Muskelfaserriss sofort erkannt und behandelt wird, nutzt man Kälte und Kompression, um das Einbluten zu verhindern. Das ist sehr wichtig. Die ersten paar Tage versucht man möglichst Ruhe zu halten. Wenn der Spieler wieder mehr machen kann, werden die Physiotherapeuten aktiv.

Heilungsdauer:

In der Regel ist ein Muskelfaserriss nach zwei bis sechs Wochen komplett ausgeheilt.