Tipps gegen den Herbst-Blues

Die Wärme der Sonne wird schwächer, die Tage kürzer. Jährlich graut es vielen Menschen vor dem Herbst. Denn die Stunden an der frischen Luft, das viele Tageslicht und das gute Wetter sorgen im Sommer dafür, dass unser Gemüt zumeist positiver gestimmt ist als in den Herbst- und Wintermonaten. Wie erhalten wir uns dieses Gefühl bis in den Herbst hinein?

 

Die Bundesliga-Saison ist noch jung und trotzdem geht’s in die Sommerpause. Nur sind es nicht unsere blau-weißen Kicker, die eine Verschnaufpause einlegen, sondern eben der Sommer selbst. Gerade in Berlin ist das jedes Jahr aufs Neue ein sensibles Thema. Denn Herbst und Winter in der Hauptstadt sind gefürchtete Gegner!

Schon im Herbst stürzt Berlin in ein Wechselbad der Gefühle irgendwo zwischen Eistonne und klebriger Sekt-Dusche. Die einen freuen sich, dass die schwüle Hitze endlich vorbei ist, die anderen trauern ihr jetzt schon hinterher. Die Tage werden kürzer, die Sonne schafft es immer seltener über die Dächer. Der Wind frischt auf, pfeift durch die Straßenschluchten. Straßen grau, Stimmung grau, alles grau. Stopp! Denn gegen den negativen Gedankenstrudel und Herbst-Blues gibt es einige Kniffe und Tricks ganz jenseits von den im zweiwöchigen Rhythmus stattfindenden Besuchen der Heimspiele unsere Spreeathener. Dazu muss man verstehen, was in unserem Körper vorgeht, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen.

Serotonin und Melatonin – was brauchen wir wofür?

Ein probates Mittel, den Herbstblues im 1:1 auszudribbeln, ist dabei Licht. Denn Licht stößt in unserem Gehirn biochemische Vorgänge an. Helligkeit bedeutet Tag, Dunkelheit Nacht. Bei letzterem produziert unser Gehirn schlafförderndes Melatonin, die Aktivität des Körpers wird auf Sparflamme geschaltet. Außerdem drückt ein hoher – der Name deutet es an – Melatoninspiegel im Körper die Stimmung, wir werden schnell melancholisch. Ist es Tag, beziehungsweise hell, wird das Melatonin hingegen abgebaut.

Doch nicht nur das: Der Körper produziert dann außerdem vermehrt Serotonin – das „Glückshormon“. Es wirkt aktivierend und hebt die Laune. Deshalb wäre es ideal, so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft zu verbringen, nicht nur wegen des Lichtes, sondern weil der Sauerstoff zusätzlich positive Auswirkungen hat. Sei es ein Spaziergang in der Mittagspause, oder – sofern Homeoffice möglich – das stumme Lauschen während des Calls auf dem Balkon. Wenn all das mal nicht klappen sollte, dann können Tageslichtlampen eine echte Hilfe sein.
 

An der frischen Luft und nah dran an unseren Profis – ein Trainingsbesuch lohnt sich im Herbst gleich doppelt.

An der frischen Luft und nah dran an unseren Profis – ein Trainingsbesuch lohnt sich im Herbst gleich doppelt.
 

Mit diesen Aktivitäten kommst du gut gelaunt durch den Berliner Herbst:

  1. Doch gibt es in Berlin noch einige andere Aktivitäten, Orte und Entdeckungen an der frischen Luft, die stimmungsaufhellend wirken können. Ein Besuch beim öffentlichen Training unserer Blau-Weißen auf dem Schenckendorffplatz eint beispielsweise Sonnenlicht und Sauerstoff – in Kombination mit ansehnlichen Passstafetten und Toren satt, die reinste Freude für Herz und Seele.
  2. Und jenseits des Westends? Nicht nur Torschreie bringen den Kreislauf in Schwung, sondern auch der Besuch in einem der zahlreichen Saunas, Spas oder Hamams der Hauptstadt. Dabei lohnt sich ein wenig Recherche, denn neben den zahlreichen Wellness-Bereichen der gehobenen Hotels, die man auch als Nicht-Übernachtungsgast besuchen kann, gibt es etliche arabisch geprägte Hamams (einige davon ausschließlich für Frauen). Diese sind häufig mitten im Kiez, ein Trip quer durch die Stadt muss also nicht sein! Die warmen Temperaturen fühlen sich dabei nicht nur an wie ein Kurztrip ins Sommertrainingslager, zusätzlich fördert das Schwitzen das Immunsystem, damit wir gesund durch Herbst und Winter kommen.
  3. Ist das Immunsystem erst einmal gestärkt, so lassen sich auch bei Nieselregen bedenkenlos Berlins schönste Parks, Wälder und Grünflächen erkunden. Denn die so häufig als graue Stadt verschriene Metropole besteht zu 59 Prozent aus Grünflächen – mehr als die Gesamtfläche der Stadt Köln. Im Berliner Stadtgebiet allein gibt es über 2.500 öffentliche Grünanlagen. Egal, ob Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow im Osten oder die Domäne Dahlem im Berliner Westen: Beide Male hat man das Gefühl die Großstadt hinter sich gelassen zu haben. Dort ist der Herbst alles andere als grau, hier leuchtet alles in den Farben Gelb, Orange, Rot und Braun. Zugegeben, nicht ganz unsere Farben, macht trotzdem gute Laune. Glücklicher werden wir nur beim Anblick einer blau-weißen Ostkurve.

Schlägt dir der Herbst trotzdem auf die Stimmung? Dann entdecke hier die Online-Angebote für psychische Gesundheit von unserem Gesundheitspartner AOK Nordost.
 

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Mit der AOK Nordost hat Hertha BSC seit vielen Jahren einen starken und kompetenten Gesundheitspartner an seiner Seite. Unter dem Motto „Mach‘ Dich Hertha“ geben euch unsere Trainer und Spieler Tipps für ein gesünderes Leben. Die blau-weißen Experten informieren euch über wichtige Bereiche der Gesundheit wie seelisches Wohlbefinden.