Hände waschen, Herthaner!

Hände waschen!

Und zwar richtig und nach jedem Kontakt mit der Außenwelt, insbesondere aber vor dem Essen. Halte die Hände unter fließendes Wasser. Seife sie dann gründlich ein. Gründlich bedeutet: Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen - das darf 20-30 Sekunden dauern. Spüle die Hände dann sorgfältig mit Wasser ab. Auf öffentlichen Toiletten solltest du den Wasserhahn mit dem Ellbogen schließen. Trockne dir die Hände dann ab. Solltest du Desinfektionsmittel benutzen wollen, kannst du das im Anschluss tun. 

Vernünftig sein!

Vernunft ist das A und O in Zeiten der Corona-Krise. Vermeide den Kontakt zu Risikogruppen, also Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Asthma und Menschen, die über 60 Jahre alt sind, denn für sie ist die Infektion mit dem Coronavirus potentiell tödlicher. Biete deinen Eltern, Großeltern oder älteren Nachbarn an, dass du Einkäufe für sie übernehmen kannst. Damit minimieren sie das Risiko mit dem Virus in Kontakt zu kommen.

In Berlin hat der Senat Schulen und Kitas sowie alle Bars, Kneipen und Clubs geschlossen. Außerdem wurde Sporteinrichtungen und Fitnessstudios vorübergehend der Betrieb untersagt. Auch Warenhäuser wurden geschlossen. Restaurants dürfen nur von 6-18 Uhr öffne, Das sind drastische Maßnahmen, die uns zeigen, dass wir als Herthanerinnen und Herthaner dringend darauf verzichten sollten, ob wir private Partys und Treffen organisieren und besuchen oder lieber ein paar Wochen darauf verzichten und somit die Ausbreitung des Virus verlangsamen.

Du fühlst dich krank und schlapp? Deine Krankschreibung kannst du auch telefonisch beim Arzt anfordern. 

Keine unnötigen Wege zurücklegen

Mal eben zum Shoppen oder auf einen Kaffee treffen? Lass das besser in den kommenden Wochen. U-Bahn, Bus und S-Bahn sind für das Virus der optimale Nährboden. Außerdem solltest du nicht mehr Menschen als nötig treffen.

In den Urlaub fahren? Es besteht die Gefahr, dass du nicht mehr so schnell zurückkommst, da viele Fluggesellschaften ihren Flugplan drastisch kürzen oder Grenzen geschlossen werden. Viele Länder haben ihre Einreisebedingungen für deutsche Reisende verschärft: Teilweise ist die Einreise gar nicht mehr oder nur mit 14 Tagen Quarantäne möglich.

Solidarität zeigen

Insbesondere Selbstständige trifft das Coronavirus hart. Ob in der Event- und Reisebranche oder im Sport-und Fitnessbereich: Viele Selbstständige verlieren derzeit ihre Aufträge und ihr Einkommen, da ihre Tätigkeiten ersatzlos wegfallen. In einigen Branchen sind auch die Angestellten betroffen. Sie müssen auf Kurzarbeit umsteigen und verdienen deutlich weniger Geld. Versucht, sofern es euch möglich ist, diese Menschen bestmöglich zu unterstützen.

Außerdem kannst du in der Facebook Gruppe Herthaner helfen deine Unterstützung anbieten. 

Stay Home!

Der Gesundheitspartner von Hertha BSC, die AOK Nordost, hat für euch noch weitere wichtige Informationen zum Coronavirus zusammengetragen.