Movember - was steckt hinter dem Schnauzer?

Die einen nennen ihn Schnauzer, die anderen Schnubbi: Wie auch immer er genannt wird, der Schnurrbart ist in aller Munde oder besser gesagt über. Denn weltweit lassen sich Männer im November einen Oberlippenbart stehen. Aber was hat das Ganze mit Männergesundheit zu tun?

Marvin Plattenhardt trägt seinen Schnauzer mit Stolz. Auch wenn die restliche Gesichtsbeharrung nicht zu verachten ist, bleibt der Oberlippenbart unseres Kapitäns das absolute Prunkstück. Im kommenden Monat werden es viele Männer dem 30-Jährigen nachmachen und das für einen guten Zweck.

Ein Monat, ein Bart, ein guter Zweck: Der Movember

Doch was steckt eigentlich hinter dem Movember? Dieser Begriff ist eine Zusammensetzung aus dem französischen "moustache", zu Deutsch: Schnauz- oder Schnurrbart, und eben dem Monat November. Beim Movember geht es darum, sich einen Monat lang einen Oberlippenbart wachsen zu lassen. Das ist aber nicht nur eine willkommene Ausrede, um stilistisch ein Ausrufezeichen zu setzen, denn das Ganze hat einen ernsthaften Hintergrund. Die Movember-Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im Fokus stehen dabei Hoden- und Prostatakrebs sowie psychische Probleme.

Das Logo der Movember-Foundation.

Die Organisation Movember wurde 2003 von einer Gruppe junger Männer in Australien gegründet und hat sich zu einer der führenden Wohltätigkeitsorganisationen für die Gesundheit von Männern auf der ganzen Welt entwickelt. Der Movember verfolgt ein klares Ziel: Die vorzeitigen Todesfälle bei Männern bis 2030 um 25 % zu reduzieren. Spendenaktionen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen dieses Ziels, da deren Einnahmen der Gesundheitsforschung für Männer zugutekommen. Primär geht es dabei um die Vorbeugung sowie bessere Behandlung von Prostatakrebs und Hodenkrebs.

Wie aktuell und wichtig das Thema ist, haben nicht zuletzt die Hodenkrebs-Diagnosen unserer Herthaner Marco Richter und Jean-Paul Boëtius bewiesen. Beide Offensivspieler brauchten erfreulicherweise keine Chemotherapie und kehrten inzwischen wieder in den Trainings- und Spielbetrieb ein. Zwar ist Hodenkrebs in aller Regel so gut behandelbar, dass über 95 Prozent der Betroffenen vollständig geheilt werden können, dennoch wissen die meisten jungen Männer nicht, dass sie die Altersgruppe sind, die Hodentumore bekommt. Umso wichtiger sind folglich die Aufklärung und die Sensibilisierung zum Thema Krebsvorsorge.

Wie kannst du beim Movember mitmachen?

Ganz einfach: Registriere dich auf Movember.com und schon bist du dabei. Nun heißt es für dich „Ran an den Rasierer!“, denn beim Movember geht man glatt rasiert an den Start. Am 1. November fällt der Startschuss, danach geht es an das Schnurrbartzüchten. Im Anschluss solltest du aber in jedem Fall an eine Krebsvorsorgeuntersuchung bei der Ärztin und dem Arzt deines Vertrauens denken.

Weitere Tipps, wie du als Mann gesund bleibst, findest du bei unserem Gesundheitspartner AOK Nordost.

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