Sieben blau-weiße Tipps gegen den Winterblues

Berliner Winter sind noch trostloser als Geisterspiele unserer Herthaner. Das große Grau sorgt bei vielen Menschen für Antriebslosigkeit und schlechte Stimmung. Mit unseren sieben blau-weißen Tipps kommt ihr gut durch die dunkle Jahreszeit.

Berliner Winter sind nass, windig, kalt und grau. Als wäre das nicht schon hart genug, gehen sie wie ein K.o.-Spiel gerne auch mal in die Verlängerung. Immerhin: Auch diese Jahreszeit pfeift der Frühling irgendwann ab – und damit auch den Winterblues, ein weitverbreitetes Phänomen, unter dem viele Menschen leiden.

Winter-was? Unter Winterblues versteht man saisonale Verstimmungen, häufig gepaart mit Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Ausgelöst werden diese unter anderem durch den Mangel an Sonnenlicht und der draus resultierenden Unterproduktion des Körpers mit dem natürlichen Stimmungsaufheller Serotonin. Das geschieht besonders im Winter: Die Tage sind kürzer und die graue Wolkendecke schirmt die Sonne zuverlässiger ab als eine Freistoßmauer um Dick van Burik und Josip Šimunić.

Das Gute am Winterblues ist, dass er von ganz allein wieder verschwindet, sobald die Tage länger werden und sich die Sonne wieder zeigt. Damit es auch schon vorher mit der guten Laune klappt, haben wir sieben blau-weiße Tipps zusammengestellt, die euch dabei helfen, aus dem grauen Stimmungstief zu kommen.

Sonne verhilft nicht nur im Olympiastadion zu einer guten Gefühlslage.

  1. Die Copacabana fürs Wohnzimmer
    Wenn Marcelinho mit dem Ball trickste, zauberte er verlässlich Lächeln in Gesichter.Besonders empfehlenswert ist deshalb die Highlight-Compilation „Deisler, Alves, Marcelinho & Co.: Die schönsten Bundesliga-Tore der Hertha!“, die auf YouTube zu finden ist. Nach den viereinhalb Minuten ist einem so warm ums Herz, dass unsere Anhängerinnen und Anhänger die Kälte vor der Tür zumindest für einen kurzen Moment vergessen.
     
  2. Gipfelstürmen
    Wenn der Wecker klingelt, ist es noch dunkel – und später auf dem Weg nach Hause auch schon wieder. Damit wir die Stimmung zu neuen Höhen schnellen lassen wie die Ostkurve unsere Herthaner, brauchen wir Mittagssonne. Wer das Maximale der minimalen Sonnentage herausholen will, besteigt deshalb nach Möglichkeit einen der Berliner Stadtgipfel. Ob Viktoriapark, Flakturm im Humboldthain oder Teufelsberg – von oben lässt sich nicht nur die Aussicht auf unsere Stadt genießen, sondern auch besonders lange Sonne tanken. Und ganz nebenbei: Frische Luft und Bewegung helfen ebenfalls gegen den Winterblues.
  3. Homeoffice verschönern
    Wenn schon von zu Hause arbeiten, dann nach eigenen Regeln. Endlich Fanschal, Hertha-Poster und das eingerahmte Ticket vom ersten Heimspiel im Olympiastadion über dem Schreibtisch aufhängen und in schönen Erinnerungen schwelgen. Zudem ist Trinken wichtig. Ein Schluck Kaffee oder Tee wird natürlich aus der blau-weißen Tasse zelebriert. Was neben Fanartikeln außerdem stimmungsaufhellend am Schreibtisch wirkt: eine Tageslichtlampe und regelmäßiges Lüften.

  4. Sonne in Pillenform
    Um ausreichend Vitamin D zu bilden, sollten Menschen jeden Tag zwischen fünf und 25 Minuten an der Sonne verbringen - nur ist das nicht immer möglich. Deshalb empfiehlt sich die Einnahme von hochdosiertem Vitamin D3, das es in jeder Drogerie und Apotheke gibt. Dadurch steigt nicht nur das Serotonin-Level und damit die Laune, außerdem stärkt es das Immunsystem, die Knochen und die Muskeln. Mehr Infos findet ihr hier.

  5. Schwitzen und vom Sommer träumen
    Ob traditionelles Hamam, Wellnessoase oder finnische Sauna. In Berlin gibt es neben städtischen Bädern auch etliche andere Möglichkeiten, um ins Schwitzen zu kommen – und das ist ausnahmsweise einmal positiv gemeint. Denn Saunen und Dampfbäder stärken nicht nur das Immunsystem, die Hitze wirkt ähnlich wie ein Kurztrip in den Süden. Urlaub fürs Gehirn! Hier findet ihr einfache Übungen für das Glücksgefühl.

  6. Farbe ins Spiel bringen
    Die Berliner Farbpalette ist im Winter recht eintönig. Das Blau-Weiß unseres Hauptstadtclubs vermissen wir nicht nur beim Blick hinauf zum grauen Himmel, sondern vor allem in den Kleiderschränken unserer Mitmenschen. Denn noch immer gilt bei vielen Berlinerinnen und Berlinern vor allem im Winter ein dunkles Outfit als modischer Dresscode – von ganz in Schwarz bis zu Grautönen. Blau-Weiß wäre schon einmal ein Anfang, ausnahmsweise sind noch knalligere Farben erlaubt. Aber nicht übertreiben: Bei so mancher Farbe sehen wir schnell rot ...

  7. In guter Gesellschaft
    Gegen den Winterblues hilft nichts mehr, als Freundinnen und Freunde zu sehen. Mit ihnen spazieren gehen, gemeinsam lachen (manchmal vielleicht auch weinen) und den nächsten Hertha-Sieg feiern. Oder gleich einfach gemeinsam Singen. Das hebt nachweislich die Laune, ob im Stadion oder zu Hause. Denn bei ganz miesem Wetter können wir ruhig auch mal vom Sofa aus trotzen: „Nur nach draußen, nur nach draußen, nur nach draußen, gehen wir nicht!“

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Hinweis: Du leidest unter den beschriebenen Symptomen oder hast suizidale Gedanken? Du kennst jemanden, dem oder der es so geht?

Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhältst du rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800/1110111 und 0800/1110222. Auch eine Online-Beratung ist über die Webseite telefonseelsorge.de möglich.