Warum ihr auch bei Nässe, Kälte & Dunkelheit joggen solltet

Eure guten Vorsätze bröckeln schon im März, weil es noch immer kalt, nass und dunkel ist? Während in der Bundesliga der Endspurt schon eingeläutet wird, verlängern viele die eigene Auszeit vom Sport nur allzu gerne. Dabei tut Bewegung an der frischen Luft gerade in der kalten Jahreszeit gut – wenn man ein paar wenige Regeln beachtet.

Gerade in der grau-dunklen Zeit des Jahres kann der Körper einen stimmungshebenden Endorphin-Serotonin-Kick durch Sport gut brauchen. Leider fällt es vielen Menschen genau jetzt schwer, sich zu motivieren – doch mit unseren Tipps gibt es keine Ausreden mehr!

Bevor man mit einer Joggingrunde überhaupt loslegt, sollten Läuferinnen und Läufer stets Regel Nummer eins beachten: Die Rede ist vom gründlichen Warm-up. Kann man aus sportmedizinischer Sicht bei frühsommerlichen Temperaturen und mäßiger Beanspruchung hier noch beide Augen zudrücken, ist das Aufwärmen vor allem bei kalten Temperaturen ein Muss. Andernfalls erhöht sich das Verletzungsrisiko exorbitant. Die kleine Stretching-Einheit könnt ihr problemlos mit dem Anziehen der 1892-lagigen Winter-Sportbekleidung oder mit Highlightvideos unserer Alten Dame kombinieren. Sie darf auf jeden Fall noch in der Kabine, sprich den eigenen vier Wänden, stattfinden.

Seid ihr erst einmal an der kalten Luft, kann genau diese zum Problem werden. Wer nicht gerade Vladimír Darida heißt und bei jedem Wetter Strecken jenseits der 10-Kilometer-Marke abreißt, der kann die kalte Luft als störend empfinden, sogar Kälteasthma kann in seltenen Fällen auftreten. Also: blau-weißen Schal umwickeln, bei besonders eisiger Luft kann sogar die Corona-Schutzmaske helfen.

Laufen bei kalten Temperaturen: Das sind die Vorteile

Auch wenn ihr euch bei diesem Wetter selbst aufheizen müsst, ist es nicht nur sprichwörtlich cool: Tatsächlich überwiegen die Vorteile des Rennens bei kühlen Temperaturen. Wenn kalte Luft auf die Schleimhäute der Atemwege trifft, ist der Immun-Reiz höher, quasi ein Extra-Schutz vor Erkältung oder Grippe. Wem das noch nicht reicht: Weil der Körper mehr Energie braucht, um seine Temperatur zu halten, verbrennt er auch mehr Kalorien. Abnehmen war noch nie so „einfach“!

Darum ist Sport im Winter gesund

Gesund Laufen im Winter

Tipps von unserem Gesundheitspartener AOK Nordost.

Sport im Winter

Im richtigen Licht erstrahlt jede Tartanbahn im schmucken Blau.

Abends sind die Sportstätten häufig flutlichterleuchtet und bieten euch eine sichere Möglichkeit, um eure Runden zu drehen. Außerdem sind sie der perfekte Ort, um in Hertha-Sportbekleidung Farbe zu bekennen – und vielleicht beim Training der lokalen C-Jugend ganz zufällig das nächste Juwel für unsere Fußball-Akademie zu entdecken.

Tipps: So motiviert ihr euch zum Laufen

An nasskalten Tagen ist häufig nicht der Sport selbst das Problem, sondern die fehlende Motivation. Wenn der Schweinehund euch einfach nicht loslaufen lässt, dann hilft der Griff in die psychologische Trickkiste. Probiert es doch mal mit diesen Tipps:

  1. Macht exakt fünf Minuten lang genau das, was ihr normalerweise tut, wenn ihr Laufen geht: Sportsachen anziehen, Playlist vorbereiten, Laufstrecke raussuchen. Falls die Motivation dabei nicht einsetzt, bleibt ihr zu Hause – aber ihr werdet sehen, dass ihr in den meisten Fällen wirklich loslaufen werdet.
     
  2. Lasst euch von anderen motivieren und macht weitere Herthanerinnen und Herthaner zu euren Laufbegleitungen. Das Credo "Geteiltes Leid ist halbes Leid“ gilt nämlich auch beim Sport. Durch den sozialen Druck fällt allen das Absagen schwerer, denn Berlinerinnen und Berliner lassen sich nicht im Stich. Und mit blau-weißer Unterstützung tut auch der Zusatzkilometer deutlich weniger weh.
     
  3. Außerdem ist es hilfreich, wenn ihr euch einen realistischen Trainingsplan erstellt. Achtet darauf, dass ihr eure Ziele auch wirklich erreichen könnt und nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund steht. Der Plan wird eure Selbstdisziplin fördern. Habt ihr etwa erst einmal den Dienstag zum ganz persönlichen „Spieltag“ auserkoren, werdet ihr diesen auch nicht einfach so absagen – ob mit oder ohne Lauf-Buddy. Wobei hier und da eine gegenseitige Motivationsnachrichten Wunder wirken kann. „Heldenwetter!“ geht immer. Oder aber: „Mach dich Hertha!“.
     
  4. Hilft immer noch nicht? Dann kombiniert eure Laufrunde mit einem Auswärtsspiel unserer Hauptstädter. Wenn unsere Jungs sich 90 Minuten zerreißen, dann könnt ihr das auch. Und mit der Live-Übertragung „Hertha onAir“ auf den Ohren verpasst ihr keine Minute des Spiels. Aber Vorsicht: Solltet ihr auch eine Halbzeitpause auf eurem Run einlegen, bitte nicht verkühlen!